Eltern berichten

Das sagen Emilys Eltern:
"Unsere Tochter Emily wurde mit einem sehr komplexen Krankheitsbild geboren und verbrachte die ersten zehn Wochen ihres Lebens auf der Kinderintensivstation im Klinikum Memmingen. Danach durfte sie beatmet für drei Wochen nach Hause, was wir auch allein stemmten mit der aufwendigen und überwachungspflichtigen Versorgung. Da ihre Blutwerte aber sehr schlecht waren und es dafür keine Erklärung gab, mussten wir wieder stationär nach Ulm in die Klinik. Dort verbrachte sie weitere fünf Monate auf der Intensivstation – was eine unglaublich emotional anstrengende Zeit zwischen Hoffen und Bangen für uns war. Inzwischen hatte Emily ein Tracheostoma, wurde darüber beatmet, und uns wurde klar, dass wir das daheim nicht allein stemmen können, zumal Intensivpflegedienste sehr rar sind bei uns auf dem Land. Dann hörten wir das erste Mal von der ARCHE, und nach einem Besuch dort war für uns sofort klar, dass das der Richtige Platz für Emily sein würde.
Nach dem Einzug in die ARCHE IntensivKinder entwickelte sich Emily sehr schnell weiter, interessierte sich plötzlich für ihre Umwelt und wurde zu dem lebensfrohen Mädchen, das sie war. Der stets liebevolle und familiäre Umgang der Kinderkrankenschwestern, die professionelle Unterstützung durch Physiotherapie und Logopädie und ein ruhiges und normales Umfeld (fernab vom Krankenhausstress) haben Emily ankommen lassen ...
Es war ein großer Gewinn, dass man für Blutabnahmen und Transfusionen (die Emily leider inzwischen wöchentlich benötigte) nicht ins Krankenhaus fahren musste, sondern alles vor Ort, mit dem Pädiatrieteam der ARCHE und einem Transfusionsteam, erledigt werden konnte. Das wäre unnötiger Stress für sie gewesen und durch die Corona-Situation auch nicht ganz ungefährlich.
Die ARCHE glänzt durch enorme Expertise, moderne Technik, jahrelange Erfahrung und weitreichende Verbindungen – und trotz allem immer mit Menschlichkeit und Herz.
Leider mussten wir unsere Tochter im Dezember 2020 gehen lassen, und selbst auf dem letzten Weg fühlten wir uns immer gut aufgehoben, verstanden und selbstbestimmt.
Für uns war die diese Zeit wunderbar und kostbar, da Emily dort zu dem Mädchen wurde, das sie war, und wir blicken positiv trotz des Verlustes auf diese Zeit zurück und sind sehr dankbar dafür.
Wir können die ARCHE jedem wärmstens empfehlen und ans Herz legen."

Das sagen Malins Eltern:
"Unsere Tochter Malin lag seit ihrer Geburt im März 2016 auf der Intensivstation der Uniklinik Heidelberg. Da sie nach fünf Monaten immer noch nicht stabil genug war, um sie mit nach Hause zu nehmen, wurde uns von den dortigen Oberärzten die ARCHE IntensivKinder empfohlen.
Wir besichtigten die ARCHE und waren sofort überzeugt davon, dass Malin und wir uns hier sehr wohl fühlen würden. Die freundlich gestalteten Räumlichkeiten, die fröhliche Atmosphäre, die Möglichkeit für uns, in der Elternwohnung zu übernachten und somit nah bei Malin zu sein, erleichterten uns die Entscheidung, Malin vorübergehend in der ARCHE unterzubringen.
Wir schätzen vor allem die therapeutischen Angebote, von denen Malin sichtbar profitiert, aber natürlich auch den sehr liebevollen und professionellen Umgang der Pflegekräfte mit den kleinen Patienten.
Malin konnte durch die ruhige Atmosphäre endlich zu Kräften kommen und aus dem angespannten, oft panisch reagierenden Baby wurde ein sehr fröhliches, ausgeglichenes kleines Mädchen!
Wir sind sehr dankbar, dass Malin die Möglichkeit hatte, einige Monate in der ARCHE zu verbringen.“

Das sagen Marlons Eltern:
„Wir haben von der ARCHE erfahren, als Marlon nach seiner Geburt im Uniklinikum Heidelberg intensiv behandelt wurde.
Als er in eine Facheinrichtung für beatmete Kinder verlegt werden sollte, wurde uns die ARCHE vom Sozialen Dienst des Krankenhauses vorgeschlagen. Frau Miarka-Mauthe und Frau Barthel kamen dann in die Klinik, um mit uns über Marlon und über die ARCHE zu sprechen. Da konnten wir uns über die medizinischen und pädagogischen Strukturen der ARCHE unterhalten und uns überzeugen.
Wir schätzen an der ARCHE, dass trotz der intensiven medizinischen Betreuung die Atmosphäre nicht einer Klinik entspricht, sondern sehr familiär ist. Sowohl die Leitung als auch die Schwestern der ARCHE arbeiten sehr gut und professionell und gleichzeitig sehr kindbezogen.
Wir können an Marlon Schritt für Schritt eine Entwicklung zum Guten hin sehen“.

Das sagen Finns Eltern:
"Wir haben von der  ARCHE über die Uni-Klinik Tübingen erfahren.
Da wir beide berufstätig sind und in der Nähe wohnen, ist die ARCHE für uns optimal. Da zum Beispiel ein Kinderarzt regelmäßig in die ARCHE kommt, entfallen Stressfaktoren für Finn, weil die Versorgung vor Ort ist.
Dieser hohe Standard wird in einem häuslichen, familiären Rahmen angeboten, der Berührungsängste abbaut. Zudem können wir Finn täglich besuchen und am Wochenende mit nach Hause nehmen.
Die Kombination aus professioneller Versorgung in häuslichem „normalen“ Umfeld schätzen wir sehr. Auch den Therapeutinnen ist ganz großer Dank geschuldet. Sie zeigen unermüdlichen und sehr kreativen Einsatz mit Finn, was gerade bei Kindern mit indefinitiven Prognosen von entscheidender Bedeutung ist. Zudem hat sich die ARCHE – seit Finn dort ist – immer mit neuen Ideen und Kooperationen fortentwickelt. Unser Zukunftswunsch für die ARCHE: Immer neue Ziele vor Augen – Leben heißt Veränderung, nicht Stillstand.“